Der Weg in die Höhle des Löwen ist schwierig

Sie ist für Startups eine der wohl interessantesten Fernsehserien, da Existenzgründer vor einem vermeintlichen Millionenpublikum ihre Innovationen einem Expertenrat vorstellen können in der Hoffnung, das notwendige Investitionskapital für die Umsetzung der Pläne generieren zu können. Die Höhle des Löwen kann sich somit sowohl für den Startup als auch für den Markt als große Chance erweisen, doch steht diese Chance eben nicht allen Gründern und Innovationsentwicklern offen.

Ein Novum in der Geschichte der Sendung

Uli Sambeth zählte zu den Glücklichen, die sich den Löwen präsentieren durften. Mit einer eigenen Erfindung, dem eBall, erhoffte er sich den Durchbruch auf dem Markt. Das Gerät, welches seinen Träger wie im futuristischen Science-Fiction-Film „Zurück in die Zukunft 2“ über den Boden schweben lässt, wurde von Sambeth selbst entwickelt. Noch handelt es sich hierbei jedoch um einen Prototyp, da Sambeth die Mittel zur Massenproduktion fehlten. Erhoffte sich der sympathische Bastler vielleicht einen Löwen von der Idee zu überzeugen, so wurden seine Erwartungen in der Sendung vom Wochenende sogar übertroffen. Alle Löwen zeigten sich regelrecht begeistert von der Innovation und sagten finanzielle Mittel zu.

Für nächstes Jahr ist die Markteinführung des eBall geplant. Obgleich vor der Kamera Einigkeit signalisiert wurde ist hinter der Kamera bei Weitem nicht alles rosig. Sambeth sprach davon, dass es bereits sehr schwierig sei einen gemeinschaftlichen Termin mit allen Löwen zu finden und dass noch Uneinigkeit über die Verteilung der Anteile besteht. Angedacht ist jedenfalls, dass Sambeth 51,8 Prozent aller Anteile behält während sich die Löwen jeweils mit 9,8 Prozent begnügen.

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