Auslandsüberweisung – Geld günstig ins Ausland schicken

Geld senden und empfangen mit dem Smartphone

Als Auslandsüberweisung in der Finanzwelt wird eine Überweisung bezeichnet, bei der Geld unter bestimmten Voraussetzungen aus dem eigenen Land in ein anderes Land überwiesen wird. Als finanzielles Ausland werden dabei Länder angesehen, die nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum oder zur EU gehören. Diese Überweisungen sind zum Teil immer noch mit sehr hohen Kosten verbunden. Kostenlose Überweisungen ins Ausland, die von vielen Banken angeboten werden, betreffen in der Regel nur Zahlungen in den EWR oder in die EU.

Inzwischen gibt es auch für Auslandsüberweisungen Vergleichsportale wie auslandsueberweisung.info, auf denen Sie einen günstigen Anbieter finden können. In den meisten Fällen sind es nicht die Banken, die günstige Preise haben.

Wie entstehen die hohen Kosten?

Zur Definition der Auslandsüberweisung fehlt noch ein wichtiger Punkt. Es geht nicht nur um das Zielland oder die Herkunft der Finanzen, sondern vor allem um die Währung. Zu einer Auslandsüberweisung wird der Finanzmarkt nicht nur dadurch, dass sich der Empfänger nicht in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum befindet, sondern vor allem dadurch, dass im Zielland eine andere Währung vorliegt.

So gilt zum Beispiel eine Überweisung von Deutschland nach Frankreich als Inlandszahlung, während eine Zahlung nach China natürlich eine Auslandszahlung ist. Die hohen Kosten, die von den Banken verlangt werden, hängen deshalb eng mit der Währungsumrechnung zusammen.

Die Banken berechnen nicht nur den Währungskurs, sondern auch eine Gebühr für den Geldwechsel. Diese Punkte machen die Auslandsüberweisung so teuer. Zum Glück gibt es inzwischen einige Anbieter, die bedeutend günstiger sind als herkömmliche Banken.

Wichtige Fakten zu Auslandsüberweisung innerhalb der EU

Wenn Sie Geld ins europäische Ausland transferieren möchten, machen Sie das seit einigen Jahren mit der sogenannten SEPA-Überweisung. Das geht einfach und preiswert. Ganz anders sieht es aus, wenn es in andere Länder geht. Hier fallen in der Regel relativ hohe Gebühren an. Nicht nur ihre eigene Bank bedient sich, sondern auch die Bank des Empfängers erhebt Gebühren. Zusätzlich müssen Sie die Wechselkurse berücksichtigen. Auch hier langen beide Banken noch einmal zu.

Auch wenn eine Überweisung innerhalb des EWR nicht als Auslandsüberweisung gilt, kann es durchaus sein, dass auch hier Gebühren fällig werden. Die kostengünstige SEPA-Überweisung kann nur bei Geldbeträgen bis zu 50.000 Euro genutzt werden. Alles, was über diese Summe hinausgeht, muss über eine normale Überweisung getätigt werden. Gebühren fallen außerdem an, wenn auf der SEPA-Überweisung Angaben fehlen, die von den Banken recherchiert werden müssen. Diesen erhöhten Verwaltungsaufwand lässt sie sich gut bezahlen.

Überweisungen ins nichteuropäische Ausland

Hier wird es schon schwieriger, weil in einzelnen Ländern unterschiedliche Regelungen gelten. Selbstverständlich benötigen Sie auch für eine Überweisung ins nichteuropäische Ausland die Kontodaten des Empfängers. Zusätzlich müssen sie aber angeben, in welcher Währung die Zahlung ausgeführt werden soll. Für manche Länder ist nicht die BIC-Nummer wichtig, sondern die Swift-Nummer. Auch hier sind die Gebühren für die Überweisung relativ hoch.

Überweisen Sie mehr als 12.500 Euro, muss die Überweisung im Rahmen der Meldevorschriften des Außenwirtschaftsverkehrs für statistische Zwecke gemeldet werden. Dafür ist ein separates Formular auszufüllen, allerdings kann seit einigen Jahren die Meldung online erfolgen. Bei einer Missachtung dieser Pflicht kann das, je nach Höhe der Überweisung, zu einem drastischen Ordnungsgeld führen. Dieses Risiko sollte niemand eingehen.

Alternativen zur Banküberweisung

Derzeit gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter, die einen Geldtransfer auf ausländische Konten anbieten. Oft ist dafür nicht einmal ein Konto notwendig. Einige Anbieter ermöglichen es ihren Kunden, Bargeld zu überweisen oder das Geld auf ein Treuhandkonto zu übertragen. Auch dafür benötigt der Empfänger kein eigenes Konto, sondern kann das Geld direkt in einer vorher festgelegten Filiale des Anbieters abholen.

Der größte Vorteil bei dieser Art der Transaktion dürfte die Geschwindigkeit sein. Die Kosten sind allerdings oft noch höher als bei einer Bank. Der Dienstleister lässt sich seinen Service mit einem Betrag von bis zu 15 % des überwiesenen Geldes bezahlen. Das Geld ist in den meisten Fällen innerhalb weniger Minuten beim Empfänger. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter lohnt sich auf jeden Fall, denn er kann bares Geld sparen.

Auslandsüberweisung durch Geldtransfer

Wird das Geld über eine Bank ins Ausland verschickt, tritt die Bank lediglich als Vermittler zwischen zwei Konten auf. Der Geldtransfer über einen Dienstleister gestaltet sich komplett anders. Bei dieser Variante tritt der Dienstleister als Treuhänder auf. Die Absender übergibt dem Dienstleister das Geld, das von ihm auf das eigene Konto eingezahlt wird.

An einer anderen Stelle zahlt der Dienstleister den entsprechenden Betrag, abzüglich der Gebühren und dem Lohn für seine Leistung an den Empfänger aus. Das ist auch der Grund dafür, warum eine Auslandsüberweisung über Geldtransfer unübertroffen schnell ist.
Sie als Verbraucher müssen für sich selber entscheiden, ob für Sie in erster Linie der Preis für Ihre Transaktionen wichtig ist oder die Schnelligkeit.

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