China verzeichnet Rückgang im Aussenhandel

Es ist eine Nachricht, die durchaus auf dem Weltmarkt zu überraschen wusste und zudem auch einen massiven Einfluss auf die deutsche Wirtschaft nehmen kann: Der chinesische Außenhandel ist im ersten Quartal des aktuellen Jahres im überraschend starken Ausmaß zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Asiaten einen Abwärtstrend von 14,6 Prozent im Bereich der Ausfuhren, während hingegen die Einfuhren mit 12,3 Prozent vergleichsweise geringer fielen. Diese Zahlen stützen sich auf die Zollverwaltung von China, die seinen Sitz in Peking hat.

Experten zeigen sich überrascht

Nicht allein das Ausmaß des Einbruchs überraschte die Experten, auch die Tatsache, dass China überhaupt Einbrüche in der Wirtschaft zu verzeichnen hat, überrascht auf dem Finanzmarkt nahezu jeden Experten. Gerechnet wurde sehr stark mit einem Anstieg, der im Bereich 8 bis 10 Prozent angesiedelt wurde. Die schlechte globale Konjunkturlage jedoch nimmt einen großen Einfluss auf die Waren der Marke „Made in China“.

Bereits im ersten Quartal äußert sich die mangelnde Nachfrage im chinesischen Außenhandel durch einen Rückgang von 6 Prozent, was ca. 5,54 Billionen Yuan entspricht. In Euro umgerechnet müsste dieser Rückgang mit 841 Milliarden beziffert werden, was sich natürlich sehr negativ auf das chinesische Wirtschaftswachstum auswirkt. Dieses ist immerhin das zweitgrößte der ganzen Welt. Gerechnet hatte die chinesische Regierung eher mit einem Anstieg des Außenhandels um 6 Prozent, daher muss diese Entwicklung durchaus mit einer gewissen Sorge betrachtet werden.

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