Das Google Panda Update 4.2

Das Google Panda Update ist ausgerollt

Rund zehn Monate sind seit dem letzten Update von Googles Panda vergangen und am vergangenen Wochenende hat das Unternehmen begonnen, das Panda 4.2 Update auszurollen. Die SEO Visability rückte bei dem aktuellen Update wieder verstärkt in den Vordergrund, doch gibt es noch keine klaren Erkenntnisse über die Panda-typischen Muster.

Die neue Generation des Google Panda Update fokussiert sich natürlich wieder auf die Content-Qualität von Webseiten, so dass irrelevante Webseiteninhalte sowie Spam und redundante Websites auch mit dem neuen Panda Update aus dem Google-Index herausbefördert werden sollen. Durch die Änderungen im Algorithmus des Panda Updates werden jetzt jedoch die ganzen Homepages und nicht ausschließlich Teile einer Webseite betroffen. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass Webseitenbetreiber durch Optimierungen ihrer Domains mit dem Google Panda Update 4.2 bessere Rankings erzielen können. Ein typisches Merkmal des Panda Update ist jedoch, dass bereits negativ aufgefallene Homepages wieder ein schlechtes Ranking erzielen.

Der Rollout läuft bereits seit Mitte Juli

Der Rollout für Panda 4.2, der insgesamt 28. Iteration des ursprünglichen Panda Update, begann laut Searchengineland bereits Mitte Juli. Obgleich das Unternehmen Google den Beginn offiziell nicht kommuniziert hatte, wussten eingängig aktive Internetexperten durchaus Bescheid. Die Laufzeit des Panda Update 4.2 soll demnach eine Laufzeit von mehreren Monaten haben und im Durchschnitt 2-3 Prozent aller Suchanfragen umfassen. Es wird jedoch deutlich, dass Google immer zurückhaltender wird, wenn es um die Kommunikation des Google Panda Update geht. Überdies hat sich die Geschwindigkeit der Panda Update Welle verlangsamt, zumal es für das Rollout keine offizielle Bestätigung gab. Bei dem Vorgänger zum Panda 4.2 wurde 8 Wochen vor dem Rollout bereits seitens von Google angekündigt, dass das Update veröffentlicht wird so dass Webseiten Betreiber sowie SEO Agenturen und Content Marketer ausreichend Zeit für Optimierungen an den Webseiten hatten. Durch den längeren Zeitraum des Panda 4.2 wird überdies die Abgrenzung der einzelnen Updates schwieriger und dementsprechend wird auch die zielgerichtete Webseitenoptimierung komplizierter. Die Eingrenzung der Ursachen von bestimmten Dateneffekten ist jedoch eine Grundlage für jeden Webseitenbetreiber, weswegen die Kenntnis über den Beginn eines Updates enorm wichtig ist.

Abgrenzung wird schwieriger

Der kausale Zusammenhang, ob und in welchem Umfang die eigene Website von dem Google Panda Update betroffen sein könnte, kann als Grundlage für den Erfolg im Internet angesehen werden. Sollte die eigene Domain von Panda 4.2 betroffen sein, so wird die Generierung von Toprankings enorm schwierig, da es nicht ausreichend ist einzelne Landing Pages zu optimieren. Die gesamte Webseite muss optimiert werden, was natürlich sehr viel Zeit und Aufwand in Anspruch nimmt. Mit dem aktuellen Panda 4.2 wird diese Optimierung jedoch zu keinen Verbesserungen führen, da die eigene Seite – sofern sie denn überhaupt betroffen ist – zunächst aus dem Index befördert wird. Dies ist für viele Domainbetreiber enorm unbefriedigend, zumal der Domainbesitzer überhaupt keine Kenntnis darüber hatte.

Ist das sprichwörtliche Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, so wird dem Domainbesitzer nichts anderes übrig bleiben als die Optimierung durchzuführen und gleichsam auf die nächste Iteration des Panda Update zu warten. Da Google jedoch den Start nicht kommuniziert kann sich dieses Spiel auf diese Weise gleichsam wiederholen.

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