Der europäische Fahrzeugmarkt leidet unter EU-Sanktionen gegen Russland

Die russische Rezension wurde bereits Anfang des Jahres vorausgesagt und hat nunmehr auch einen gravierenden Einfluss auf die europäische Wirtschaft. Insbesondere im Sektor der Automobilindustrie ist die gesunkene russische Kaufkraft deutlich zu bemerken, da sich der Einbruch deutlich stärker bemerkbar macht, als es im Vornherein erwartet wurde.

Schlechte Prognosen für die Zukunft

Die gesunkene Kaufkraft des Kremls ist letztlich zurückzuführen auf die europäischen Sanktionen, die noch von der Krim-Annektion her rühren. Aufgrund dieser Sanktionen ist der europäische Umsatz in der europäischen Automobilbranche im Bereich des Exports nach Russland um ganze 36 Prozent zurückgegangen. Auch für den Rest des Jahres ist die Prognose alles Andere als positiv. Die russische Automobilbranche wird im Jahr 2015 sehr viel stärker schrumpfen, als es Experten vorhergesagt hatten. Die Unternehmervertretung der europäischen Autobauer in Russland, AEB,, sprach in dieser Woche von einem Einbruch von mehr als 36 Prozent, was einen Rückgang der Exporte auf 1,55 Millionen Automobile bedeuten würde. Die bisherige Prognose des AEB lag bisher bei einem Rückgang von lediglich 24,5 Prozent.

Bereits im Jahr 2014 waren die Exporte nach Russland nach einem vorherigen rasanten Anstieg wieder gesunken. Die russische Wirtschaft, die unter dem geringen Ölpreis stark zu leiden hatte, wurde durch die EU-Sanktionen nochmals geschwächt so dass der russische Markt den bisherigen Absatz schlichtweg nicht aufrecht erhalten konnte. Für die deutsche Wirtschaft bedeuten die EU-Sanktionen gegen Russland ebenfalls keine positiven Auswirkungen. Gemäß einer Studie, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, könnte diese Entwicklung aktuell 250.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährden. Diese Zahlen beriefen sich jedoch auf die etwas positivere Erwartungshaltung, die nunmehr nach unten korrigiert wurde.

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