Der Preisfall an den Zapfsäulen

Für viele Autofahrer ist der Gang zur Tankstelle in diesen Tagen mit einem Lächeln verbunden angesichts der sehr günstigen Kraftstoffpreise. Diesel nähert sich in großen Schritten der Ein-Euro-Marke und auch E10 wird derzeitig immer günstiger. Eine Prognose der zukünftigen Kraftstoffpreisanalyse jedoch zeigt, dass es nicht mehr viel günstiger werden kann.

Günstigste Preise seit vier Jahren

Sowohl Normalbenzin als auch Diesel sind auf dem niedrigsten Preisniveau seit vier Jahren, was der Verbraucher natürlich extrem wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Die vorherrschenden Expertenmeinungen sagen voraus, dass der Preis pro Liter Diesel in den kommenden Monaten sogar noch auf 95 Cent fallen kann, dann jedoch das Niveau halten wird. Der Grund für diese Entwicklung liegt naturgemäß im internationalen Ölpreis, der sich in einer Abwärtsspirale befindet. Die ersten Tankstellen in Deutschland boten bereits den Liter Diesel für 99 Cent an, jedoch müsste der Ölpreis um weitere 20 Dollar pro Barrel sinken um dieses Niveau bundesweit zu erreichen.

Der schwache Euro bremst den Ölpreisfall

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass sich der deutsche Preis für Kraftstoffe nicht unmittelbar an dem internationalen Ölpreis orientiert. Sollte also der Ölpreis um weitere 30 Prozent sinken so sinkt auch der Preis an den Zapfsäulen – jedoch bei Weitem nicht so stark. Der Grund hierfür liegt im derzeitig schwachen Euro. Würde der Euro stärker werden so würden also auch die Endverbraucherpreise stärker sinken. Selbstverständlich spielt auch der feste Steuersatz, den die Regierung für einen Liter Kraftstoff festgesetzt hat, in diese Entwicklung mit hinein. Derzeitig zahlen die Verbraucher pro Liter Kraftstoff E10 65,4 Cent, bei dem Liter Diesel sind es 47 Cent.

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