Der Schweizer Immobilienmarkt entspannt sich weiter

Der Schweizer Immobilienmarkt entspannt sich weiter

Zu Beginn des Jahres 2014 wurde in der Schweiz ein Hypothekenvergleich durchgeführt, der Schlimmes erahnen ließ. Die Hypothekarzinsen deuteten auf eine Immobilienblase hin, die vor allem die Regionen Genf, Zürich, Locarno etc. bedrohte. Betrachtet man sich nunmehr den Zinsvergleich in der Schweiz, so kann glücklicherweise gesagt werden, dass sich die Befürchtungen nicht bewahrheitet haben.

Der Markt hat sich entspannt

Der Zinsvergleich zeigt deutlich, dass sich der Markt in der Schweiz entspannt hat, sodass nur noch fünf Bezirke als Risiko bezeichnet werden. Zwar sind die Hypothekarzinsen der Schweiz nach wie vor günstig, doch gab es besonders in den Regionen Imboden (GR), March (SZ) oder Entremont (VS) einen enormen Preisschub. Es mag jetzt Menschen geben, die die Ansicht vertreten, dass drei Bezirke von elf befürchteten eine gute Entwicklung seien, doch ist das Risiko einer Blase noch immer nicht gänzlich ausgemerzt.

Zum ersten Mal kein kritischer Bereich

Die Dynamik der angebotenen Immobilienpreise zeigt sehr deutlich, dass kein einziger Bereich in der Schweiz mit Bezug auf die Hypothekarzinsen als kritisch für eine Immobilienblase angesehen werden muss. Ein Hypothekenvergleich im Bezirk Bülach machte sogar deutlich, dass der Preisanstieg sogar allmählich abflacht. Den Status „zu überwachen“ haben hingegen noch die Bezirke Hochdorf, Locarno und Pfäffikon in der Schweiz. Dort zeigt der Zinsvergleich, dass Blasen-Anzeichen zwar vorhanden, jedoch nicht unbedingt zwingend als risikoreich angesehen werden können.

Für das Jahr 2015 geben sich Experten in der Schweiz erstmals vorsichtig optimistisch, dass sich der Markt weiter entspannen wird. Hiervon profitieren sowohl Käufer als auch Verkäufer gleichermaßen, da dies Gesamtauswirkungen auf die schweizer Marktwirtschaft haben wird.

moneypark

 

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