Die Lohnentwicklung in 2014

Für einen Startup ist es immens wichtig, stets über die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes, in dem er tätig ist, informiert zu sein, da diese seinen Markt letztlich entscheidend beeinflusst.

Steigende Reallöhne dank Mini-Inflation

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende entgegen und diese Zeit ist stets für ein Fazit des statistischen Bundesamtes sehr gut geeignet.

In diesem Jahr konnten sich die Arbeitnehmer über den höchsten Anstieg der Reallöhne seit mehr als drei Jahren erfreuen. Besonders der Sommer war in diesem Punkt hervorstechend, da die Reallöhne in diesem Zeitraum um 1,8 % angestiegen sind.
Seit 2011, in dem die Reallöhne um 1,9 % anstiegen, gab es keine derartige Erhöhung in diesem Ausmaß mehr. Der Hauptgrund für den Anstieg ist in der geringeren Teuerungsrate zu finden – die Preise für die Verbraucher verzeichneten einen Anstieg von gerade einmal 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr während hingegen die Reallöhne um 2,6 % angehoben wurden. Aus dieser Differenz ergeben sich letztlich die besagten 1,8 %. Zu diesen Werten trug im erheblichen Ausmaß der gefallene Ölpreis bei, der die Inflation sinken ließ.

Die durchschnittlichen Bruttolöhne

Arbeitnehmer mit einem vollen Beschäftigungsverhältnis haben im dritten Quartal 2014 einen reinen Durchschnittsbruttoverdienst von 3541 Euro ohne Sonderzahlungen verzeichnen können. Als führend geltend nach wie vor Vollzeitbeschäftigte aus den Sektoren Versicherungen und Banken mit 4723 Euro brutto sowie Angestellte aus den Bereichen Kommunikation und Information mit 4675 Euro brutto. Als geringste Verdiener gelten die Beschäftigten des Gastgewerbes mit durchschnittlichen Verdiensten von 2119 Euro brutto.

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