Immobilienpreise 2015 – wie geht es in deutschen Städten weiter?

Immobilienpreise 2015 – wie geht es in deutschen Städten weiter?

Das Jahre 2014 war aus Sicht vieler Immobilienmakler ein erfolgreiches. Zahlreiche Angebote wurden auf dem Markt platziert und vor allem über die großen bekannten Internetportale gingen Investoren und Privatpersonen auf die Suche nach attraktiven Häusern, Wohnungen und Gebäuden. Immobilien sind gerade in Zeichen von Finanzkrisen ein sicherer Hafen und so mancher setzt in seinem Investment nicht auf Aktien und Tagesgeld, sondern auf das sprichwörtliche „Betongold“. Die Immobilienpreise in vielen großen Städten wie Berlin, München oder Hamburg liegen in guten Lagen nach wie vor auf einem Rekordhoch. Auch im Rheinland in den Metropolen Köln und Düsseldorf sind die Preise für Eigentum, aber auch die Mieten deutlich angestiegen. Ein deutlicher Beweis für das heiß gelaufene Preisniveau ist die geplante Einführung einer Mietpreisbremse (Informationen zur Mietpreisbremse). Diese wird wahrscheinlich mit einer Änderung der Bezahlweise für Makler eingeführt.

Wo steigen die Immobilienpreise 2015 weiter?

Eine genaue Prognose für die Immobilienpreise 2015 zu geben ist schwierig. Experten gehen derzeit davon aus, dass vor allem in den ohnehin schon beliebten Großstädten die Preise weiter ansteigen könnten. Es gibt derzeit kaum günstigen Wohnraum in den deutschen Top Metropolen. Im Umland hingegen dürften sich die Preise ein wenig abkühlen. Viele Vorstädte sind in den vergangenen Jahren zwar teurer geworden, aber bereits jetzt lässt sich in einigen Regionen Deutschlands erkennen, dass die Preise nicht weiter steigen und einige Immobilien scheinbar so überzogen am Markt platziert wurden, dass sie mehrere Monate inseriert sind und offensichtlich nicht verkauft werden.

Bestellerprinzip 2015 – Mieter muss den Makler nicht mehr bezahlen

Höchstwahrscheinlich zusammen mit der Mietpreisbremse wird eine neue gesetzliche Änderung eintreten. Makler werden wahrscheinlich nicht mehr vom Mieter, bzw. Käufer, sondern vom Vermieter bzw. Verkäufer zu bezahlen zu sein. Das als so genanntes Bestellerprinzip wird schon seit vielen Jahren immer wieder ins Gespräch gebracht. Vor allem Käufer und Mieter dürften sich darüber freuen – viele waren mit den Leistungen der Makler unzufrieden und hielten die Gebühren für überzogen hoch. Bedingt dadurch, dass die Kosten jetzt nach dem Bestellerprinzip zu tragen wären dürfte sich der ein oder andere Verkäufer / Vermieter sicherlich überlegen, ob er eine Immobilie nicht selbst an den Kunden bringt und im Internet bewirbt.

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