Neues Geschäftsjahr – neue Herausforderungen und Chancen

Für die meisten Unternehmen wurde das Geschäftsjahr 2015 am 31.12. abgeschlossen. Die ersten Wochen des neuen Jahres werden erfahrungsgemäß zur Neuorientierung und Zielsetzung genutzt, die die Richtlinie für die kommenden Monate darstellen. Der professionelle Rat eines kompetenten Unternehmensberaters kann an dieser Stelle enorme Effekte erzielen.

Rahmenbedingungen sondieren und Strategie nachjustieren

Das Jahresendgeschäft ist abgewickelt, die Feiertage wurden zur Erholung genutzt – nun ist es Zeit, mit strategischen Überlegungen das neue Geschäftsjahr zu planen. Dabei spielen nicht nur die unternehmensinternen Entwicklungen eine Rolle, vor allem die Veränderungen an den Märkten sollten eingehende Berücksichtigung finden. Insbesondere die politischen Entwicklungen in den letzten Wochen haben Einschränkungen für eine ganze Anzahl von kleinen und mittleren Unternehmen gebracht, aber auf der anderen Seite auch neue Chancen. Vor allem die nach Russland exportierenden Firmen müssen sich angesichts der EU-Sanktionspolitik und deren Auswirkungen auf weitere Probleme einstellen, denen sie strategisch klug und mit professioneller Hilfe begegnen sollten.

Weitere Herausforderungen für den Mittelstand

Darüber hinaus stellt die anhaltende Niedrigzinspolitik viele Unternehmen und Selbstständige vor große Herausforderungen, zumal zum einen kein Ende abzusehen ist und zum anderen die Kreditvergabe sich dadurch nicht vereinfacht hat. Das größte Problem stellt die Sicherung der Altersversorgung dar, für die in diesem Umfeld alternative Lösungen gefunden werden müssen. Ob sich dazu eine Umstrukturierung des Unternehmens empfiehlt, um sich beispielsweise mit der Gründung einer Kapitalgesellschaft bessere Möglichkeiten zur Ausnutzung staatlicher Instrumente zu eröffnen, oder die Verlagerung von Geschäftszweigen ins Ausland ins Auge gefasst werden sollte, das muss im Einzelfall und individuell geklärt werden – intelligente Gestaltungsmöglichkeiten gibt es in jedem Fall. Ein rechtzeitiges Agieren sollte angesichts der zunehmenden Probleme im Euro-Raum, der ja einen direkten Einfluss auf die Schweizer Unternehmen ausübt, auf der Agenda stehen.

Steuererklärungen und Bilanzen vorbereiten

Natürlich müssen in den kommenden Wochen ebenfalls die für 2014 zu erstellenden Steuerabschlüsse, -erklärungen und Bilanzen akribisch vorbereitet werden, um alle Termine pünktlich einhalten zu können. Sind die Optimierungsgespräche noch nicht zum Ende des letzten Jahren gelaufen, bieten sich nun noch begrenzte Möglichkeiten, wie Beispielsweise Rückstellungen, an, um die Steuerlast reduzieren zu können. Auch in diesem Bereich sollte immer vorausschauend agiert werden, um die größtmöglichen Effekte erzielen zu können. Es gibt also viele Ansatzpunkte, die mit professionellen und kompetenten Beratern aktuell zu besprechen und zu organisieren sind. Vor allem die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden, um den kommenden Herausforderungen nachhaltig gewachsen zu sein.

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