Putin wittert amerikanische Verschwörung bezüglich WM-Vergabe

Die Fußballweltmeisterschaft gilt als das größte internationale Fußballfest der ganzen Welt. Es ist nur zu verständlich, dass sich zahlreiche Länder um die Austragung dieses Turniers bemühen, da unzählige Fußballfans aus aller Welt natürlich auch Devisen in das Land tragen, was zur Aufbesserung der Wirtschaft naturgemäß höchst willkommen ist. Die WM 2018 wird in Russland ausgetragen. Ein Turnier, welches die angeschlagene russische Wirtschaft durchaus gebrauchen könnte. Kreml-Chef Putin bangt derzeitig jedoch um das begehrte Turnier und sieht die Amerikaner in der Schuld!

Putin wittert eine Verschwörung

Die aktuelle politische Lage zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland könnte durchaus als Neuauflage des kalten Krieges in wirtschaftlicher Hinsicht verstanden werden. Unter diesem Gesichtspunkt sieht der Kreml-Chef Putin die jüngste Razzia des amerikanischen FBI beim Weltfußballverband FIFA als gezielte Maßnahme, die einzig darauf ausgerichtet war, Russland die WM 2018 wieder wegzunehmen. Ein derartiger Schritt wurde vom US-Senator McCain bereits gefordert.

Kreml-Chef Putin kommentierte die Razzia und die damit zusammenhängenden Verhaftungen als „überaus seltsam“, zumal das amerikanische FBI weit außerhalb seines Kompetenzbereichs operiert hatte. Dies sollen die Bundesagenten einzig aus dem Grund unternommen haben, damit Druck auf den FIFA-Chef Sepp Blatter ausgeübt würde. Blatter kandidiert derzeitig für eine Wiederwahl als FIFA-Chef so dass er auf ein sauberes Image angewiesen ist. Laut Putin läge der Verdacht nahe, dass die Amerikaner mit diesen Schritten den schweizer FIFA-Chef regelrecht dazu zwingen wollen, die WM-Vergabe nach Russland zu widerrufen. Die amerikanische Razzia bei dem Weltfußballverband erfolgte aufgrund von anhaltenden Korruptionsvorwürfen einiger FIFA-Mitarbeiter, die im Zusammenhang mit der WM-Vergabe nach Katar aufgekommen waren. Putin wollte diesbezüglich die Schuldfrage zwar nicht kommentieren, unterstrich jedoch deutlich den fehlenden Zusammenhang zu den amerikanischen Interessen.

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