Russland stehen noch schwere finanzielle Zeiten bevor

Obgleich die griechische Finanzkrise durchaus medienwirksamer im Fokus der Öffentlichkeit steht, so haben auch anderen Länder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Für das laufende Jahr 2015 als auch für das kommende Jahr prophezeit die Weltbank der russischen Regierung eine überaus schwere Renzension, deren Auswirkungen noch bis zum Ende des Jahres 2016 deutlich zu spüren sein werden.

Die logische Folge der Sanktionen des Westens

Durch die Annektion der Krim hat die russische Regierung einen schweren Imageverlust erlitten, der sich durch wirtschafliche Sanktionen äußerte. Dies ist jedoch nur ein Grund für die russische Finanzkrise, denn auch der Rubel hat gegenüber dem Dollar rund 46 Prozent an Wert eingebüßt. Durch diese Kaufkraftverluste mussten die Geschäftsaussichten von Unternehmen und Privatpersonen deutlich herunterreduziert werden, was der russischen Regierung einen zusätzlichen Vertrauensverlust einbrachte. Die Nachfrage ist stark gesunken so dass zahlreiche Investitionen regelrecht „ausgelöscht“ wurden.

Die Weltbank lobte jedoch den Kreml für seinen souveränen Umgang mit der Rezension. Es sei lediglich dem Eingreifen des Kremls zu verdanken, dass das Land nicht noch tiefer in die Rezension abgesunken sei. Staatschef Putin habe äußerst beherzt und konsequent reagiert und auch die staatliche Rekapitulisierung der Banken vorangetrieben, was wiederum für zusätzliche Stabilität im rezensionsgeschüttelten Land gesorgt hat. Die ersten Maßnahmen des Kremls seien jedoch bei Weitem noch nicht ausreichend, um das Land dauerhaft wieder auf einen vernünftigen Finanzkurs zu bringen.

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