Mit deutschen Steuergeldern zur Macht

Die Konrad-Adenauer-Stiftung steht in dem Ruf überall auf der Welt soziale Projekte zu fördern und insbesondere in Krisengebieten finanzielle Hilfen zu leisten. Obgleich der Bundestag über die Verteilung der Geldmittel entscheidet, so ist die Verwendung des Geldes oftmals gänzlich unklar.

Deutsche Steuergelder für den Ukraine-Konflikt

Betrachtet man sich die Lage in der Ukraine einmal genauer, so wird ein Name stets vordergründig gehandelt. Vitali Klitschko, der ehemalige Weltklasse-Boxer, steht der Konrad-Adenauer-Stiftung sehr nahe und hat auch bei dem Sturz der ukrainischen Janukowitsch-Regierung eine große Rolle gespielt. Als regierender Bürgermeister Kiews erhielt Klitschko erst kürzlich den Adenauer-Preis in Köln für sein Engagement im Auftrage des Friedens und der Demokratie. Der Preis, der ebenfalls von deutschen Steuergeldern finanziert wurde, für Klitschko gilt jedoch nicht als unumstritten. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete unlängst über Klitschkos Einfluss in der Ukraine und zeigte deutlich auf, dass sich der ehemalige Boxer mitnichten für die europäische Einigung eingesetzt sondern vielmehr Ultranationalisten sowie Faschisten unterstützt haben soll.

Die Kritik an Klitschko in der Ukraine wurde jedoch nicht allein aus Köln laut. Auch in Osnabrück steht man dem Einfluss des Kiewer Bürgermeisters eher kritisch gegenüber und die ortsansässige SPD hat sogar versucht die Eintragung Klitschkkos ins „goldene Buch“ zu verhindern. Als Grund dafür nannte die Partei das Verhalten Klitschkos im Zuge der Maidan-Proteste, wo der ehemalige Boxer eine Verbindung zur rechtsextremen Partei Swoboda einging und deren Rolle verharmloste. Laut Klitschko, dem „Ziehkind“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, haben Faschisten bei den Maidan-Protesten keine Rolle gespielt und seien einzig das Ergebnis der russischen Propaganda.

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