Russland kauft Devisen an um Verluste zu decken

Der Kreml hat derzeitig stark mit einer Rezension zu kämpfen, die der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes deutlich zu schaffen macht. Mit einer eher ungewöhnlichen Maßnahme möchte der Kreml die erlittenen Verluste wett machen und die eigene Wirtschaftlichkeit stärken.

Tägliche Käufe von Devisen als Lösung

Um der Rubelkrise Herr zu werden plant die russische Staatsbank, die vom Kreml aus gelenkt wird, nunmehr tägliche Devisenankäufe. Mit dieser Maßnahme sollen die erheblichen Verluste bei den Währungsreserven ausgeglichen werden. Üblicherweise werden derartige Maßnahmen fernab der öffentlichen Wahrnehmung durchgeführt, doch die russische Staatsbank setzt auf die Offensive und erklärte daher die geplanten Maßnahmen öffentlich im Staatsfernsehen. Bereits am gestrigen Tag hatte die Bank damit begonnen Auslandswährung im Gegenwert von 200 Millionen amerikanische Dollar zu erwerben. Dies entspricht in etwa dem Wert von 177 Millionen Euro.

Kreml-Chef Putin äußerte sich zuversichtlich, dass mit dem Ankauf von Devisen der derzeitig noch angeschlagene Rubel gestärkt werden könne, da die Zentralbank aufgrund der Wirtschaftskrise zwischenzeitlich Devisen veräußern musste und dementsprechend das eigene Polste stark ausgedünnt hat. Seit Beginn des Jahres 2014 war das Polster um 25 % von ursprünglich 500 Milliarden Dollar auf 356 Milliarden Dollar geschrumpft. Bereits kurze Zeit nach der Ankündigung konnte der Kreml die Auswirkungen deutlich spüren: Der Kurs für den Rubel gab im Vergleich zum Dollar und Euro merklich nach, wodurch sich die beiden Währungen um etwa zwei Prozent verteuerten. Ein Euro wird derzeitig an der Börse mit 57,13 Rubel und ein Dollar mit 50,63 Dollar gehandelt. Diese Entwicklung könnte auf lange Sicht gesehen die Exporte des Landes stärken wodurch der Effekt der wirtschaftlichen Erholung erzielt werden könnte.

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