Export-Krise bedroht deutsche Wirtschaft

Der anhaltende Rohstoff-Schock, der in den letzten Tagen im Fokus der Finanzwelt stand, könnte schon sehr bald zu einem echten Problem für die Wirtschaft von Deutschland werden. Der IWF spricht bereits von einer Krise in zahlreichen Schwellenländern, hat aber keine Lösungsansätze parat. Deutschland müsse sich, laut Ansicht des IWF, dringend auf diese Krise vorbereiten.

Deutliche Worte der Warnung

Die IWF-Chefin Lagarde warnte bei dem Meeting des IWF mit der Weltbank im peruanischen Lima deutlich vor der Krise und den Auswirkungen. Es war das erste Mal seit über 50 Jahren, dass ein Meeting zwischen der Weltbank und dem IWF auf dem Kontinent Lateinamerika durchgeführt wurde. Dennoch wurden auf dem Meeting, dessen Sinn oder Unsinn von Experten immer wieder angezweifelt wird, deutliche Worte gesprochen. Laut Ansicht des IWF befindet sich die globale Wirtschaft derzeitig in einem „drole de guerre“, der Mischung aus beängstigender Ruhe und hektischer Panik.

IWF-Chefin Lagarde sprach von der vielberühmten Ruhe vor dem Sturm und davon, dass sich die Exportländer auf die Wachstumsabschwächung in Asien einstellen müsse. In diesem Zusammenhang gibt es wichtige Herausforderungen, die die Exportländer bewältigen müssen. Zum Einen müsse die Vergangenheitsbewältigung sowie Normalisierung der Situation in den Industrieländern auf den Weg gebracht werden zum Anderen müssen sich alle Exportländer verstärkt auf die Wachstumsabschwächung in China, die mit einem Rückkopplungseffekt verbunden ist, einstellen. Unterlassen die Industrieländer diese Maßnahmen, so ist dieses Unterlassen mit erheblichen Risiken der Marktliquidität verbunden.

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