Vorteile der Gründung einer Firma in Hongkong oder China

Gründung einer Firma in China oder Hongkong

Der asiatische Markt, speziell China oder auch Hongkong, gilt als einer der meistflorierendsten Märkte weltweit. Mittlerweile werden überall auf der ganzen Welt asiatische Produkte genutzt, sodass die Expansion der Hauptumsatztreiber von China oder auch Hongkong ist. Als Startup dort aus Europa heraus eine Firma zu gründen ist daher durchaus eine kluge Entscheidung.

China oder Hongkong – ein strategisch wichtiger Standort

Wenn es um die Firmengründung im asiatischen Raum geht gibt es sehr gute Gründe, welche Hongkong bevorzugen. Die Metropole liegt sehr geografisch sehr günstig und ist überdies auch auf mehreren Wegen sehr gut zu erreichen. Politisch betrachtet ist Hongkong zwar ein Teil Chinas, allerdings basiert das Rechtssystem von Hongkong auf der britisch geprägten Vergangenheit. Hongkong ist somit zu grossen Teilen europäisch geprägt, was europäischen Startups natürlich sehr zugutekommt. China betrachtet die Metropole ausdrücklich als Special Administration Zone, sodass die kommunistisch geprägten Gesetze dort keine Geltung haben. Auch sprachlich betrachtet bietet Hongkong Vorzüge gegenüber China, da dort sehr viele Menschen der englischen Sprache mächtig sind. Dies erleichtert insbesondere im Businesswesen die Arbeit von europäischen Firmen enorm. Sämtliche offiziellen Dokumente von Hongkong sind auch stets zweisprachig, im traditionellen Chinesisch sowie Englisch, gehalten.

Im asiatischen Raum ist die Unternehmensform “Limited” die meistverbreitete Rechtsform. Es gibt bei der asiatischen Variante der “Limited” im Vergleich zu der britischen Variante kaum merkliche Unterschiede. Hongkong geniesst international einen eher zweifelhaften Ruf als im Zusammenhang mit seinen Steuergesetzen, die für Unternehmen sehr vorteilhaft gestaltet sind. Wer als Startup in Hongkong ein Unternehmen gründen möchte, der kann sich der Hilfe einer Agentur bedienen. Die Auswahl entsprechender Agenturen ist nicht gerade gering. Für die eigentliche Gründung des Unternehmens in Hongkong werden seitens der Behörden zwar durchaus eine Vielzahl von Dokumenten erforderlich, allerdings lässt sich die Unternehmensgründung auch gänzlich aus der Ferne heraus realisieren.

Büroservice inklusive

In Hongkong wird für die Unternehmensgründung nicht zwingend ein Notar benötigt. Einzig Kosten im Rahmen von 1.000 Euro bis maximal 2.000 Euro müssen einkalkuliert werden. Im Rahmen der Firmengründung wird dann eine virtuelle Geschäftsadresse zugeordnet, welche für den Briefkopf des Unternehmens verwendet werden kann. Diese Adresse kann jedoch dann, wenn der Unternehmensgründer tatsächlich in Hongkong ein Büro bezieht, problemlos und schnell geändert werden.

Der Geschäftsadresse kann als Zusatzleistung auch eine Telefonnummer zugeordnet werden. Diese Telefonnummer ist dann mit einem Weiterleitungsservice verbunden. Das hierfür zuständige Personal ist sowohl der chinesischen als auch der englischen Sprache mächtig und leitet sämtliche eingehenden Telefonanrufe an das Ziel weiter. Der Postservice an die virtuelle Geschäftsadresse des Unternehmens funktioniert auf ähnliche Weise. Die eingehenden Briefe werden zunächst eingescannt und dann via E-Mail an den Empfänger weitergeleitet.

Ein kleines Hindernis für die Unternehmensgründung aus der Ferne stellt die Einrichtung einer Bankverbindung dar. Das persönliche Erscheinen des Unternehmensgründers ist bei nahezu jeder asiatischen Bank erforderlich. Die Banken verlangen im Rahmen der Kontoeröffnung auch einen Businessplan. Wenn das Bankkonto jedoch erst einmal eingerichtet wurde kann der Unternehmensgründer zum späteren Zeitpunkt sehr problemlos von jedem Standort auf der ganzen Welt via Online-Banken auf das Konto zugreifen.

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